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14Apr/196

Muenchhausen.1943.German.AC3.1080p.BluRay.x265-FuN

Münchhausen (1943)
Originaltitel: Münchhausen (Germany)

Seltsam ist die verblüffende Ähnlichkeit des Barons von Münchhausen mit seinem Urahn, dessen Antlitz von einem 200 Jahre alten Ölgemälde herunterlächelt. Als Münchhausen eines seiner berühmten Feste feiert, gesteht ihm die blutjunge, romantisch veranlagte Sophie von Riedesel ihre Liebe. Diese Offenbarung nimmt Münchhausen zum Anlass, am nächsten Tag eine wunderliche, absurde, abenteuerliche und überaus spannende Lebensbeichte abzulegen. Es ist sowohl seine Geschichte als auch die des Mannes, der da von dem Gemälde herunterlächelt. Während Münchhausens Erzählfluss vermischen sich Vergangenheit und Gegenwart, Illusion und Realität zu einem rauschhaften Erlebnis. Da ist kaum eine Persönlichkeit, die Münchhausen nicht kennen gelernt, kein Abenteuer, das er nicht durchlebt hätte. Ob er nun die russische Kaiserin Katharina verführt, Potemkin im Zweikampf besiegt oder gegen die Türken ins Feld zieht - Münchhausens Leben gleicht einem einzigen großen Ritt auf der Kanonenkugel.

Video: BD-RIP
Audio: Dolby Digital 5.1
Sprache: GER
Dauer: 116-132 Min.
Format: x265 / mkv
Size: 2600-4400 MB
IMDB: [ 7.2 ]
Trailer: [ Münchhausen ]

Release: Muenchhausen.1943.German.AC3.1080p.BluRay.x265-FuN

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Kommentare (6) Trackbacks (0)
  1. Supi, dankeschön! Aber zwei Laufzeiten bei drei Versionen? Welche gilt für welche Version? Wo sind sonst noch Unterschiede?

  2. Finde jetzt auch nicht wirklich viel Infos dazu.

    „Bei der Restaurierung der Verleihfassung im Jahr 2016 fiel beim Vergleich der Fassungen auf, dass viele aus der Verleihfassung bekannten Szenen in der Premierenfassung länger sind und der Erzählrhythmus somit wesentlich langsamer ist als bei der Verleihfassung. Diese entsprechenden Stellen wurden in der neuen Fassung angeglichen.“

    https://www.schnittberichte.com/news.php?ID=14464

    • Danke für den Link! Am wichtigsten finde ich den Punkt „Die genauen Unterschiede werden wir in einem zukünftigen Schnittbericht genauer unter die Lupe nehmen.“ 🙂
      Also fange ich einfach mal mit der Premierenfassung an…
      Übrigens kann ich jeden nur empfehlen, auch mal die Geschichten des Münchhausen zu *lesen* … Sehr amüsant!

  3. Hier noch ein ergänzender Kommentar aus den Amazon Rezensionen:

    Zur Vorgeschichte: Der UFA Jubiläumsfilm „Münchhausen“ wurde schon nach der Premiere stark gekürzt und man wunderte sich bis in die jüngste Vergangenheit, warum dies augenscheinlich mit dem Hackebeil geschah. Da hingen ganze Handlungsstränge in der Luft, einzelne Personen wie die Sängerin Luise la Tour tauchten unvermittelt auf, verschwanden wieder und waren plötzlich wieder da – also es machte vieles so gar keinen rechten Sinn. Jetzt erst, nachdem im Jahr 2016 die ungekürzte Premierenfassung in Moskau aufgetaucht ist, fügt sich alles wieder zu einem einheitlichen Bild zusammen: Die von Filmfans und Cineasten lange gesuchten Szenen vom Braunschweiger Hoftheater sind ebenso enthalten wie etliche szenische Verlängerungen und zusätzliche Dialogpassagen, die Aufschluss über das geben, was zuvor unklar war. Schon aus diesem Grund ist diese DVD ein MUST HAVE für alle Cineasten, die sich dem deutschen Filmerbe widmen. Erich Kästners Drehbuch ist ein Meisterwerk, die Szene in Braunschweig wohl seine persönliche Abrechnung mit Propagandaminister Goebbels (der „Bock von Babelsberg“), hier in der Person des Herzogs von Braunschweig der, ohne dass man ihn so nennt, als „Bock von Braunschweig“ daherkommt. Kein Wunder, dass die Szene entfernt wurde.
    Aber jetzt das „dennoch“. Was zum Himmel hat die Murnau Stiftung geritten, den Film noch einmal farblich zu bearbeiten? Die Kommentare im Booklet (auf höchst wissenschaftlichem Niveau verfasst und entsprechend anstrengend zu lesen) können nicht recht überzeugen. Eine im Jahr 2004 veröffentliche Fassung zeigt brillante Farben, es ist eine Freude, den Film auch in dieser gekürzten Fassung zu sehen, allein wegen des brillianten Agfacolor Verfahrens. Diese Version ist auch nach wie vor auf DVD erhältlich. Sie wir allmählich verramscht, darum sollte man sie sich für kleines Geld noch zulegen. In der 2016er „Farbverschlimmbesserung“ überwiegt ein stimmungskillender Braunton. Und diese Philosophie wandte man gleich auf zwei Versionen des Films an: auf die inländische Verleihfassung und auf die Exportfassung, die sich durch unterschiedliche Kameraeinstellungen voneinander unterscheiden. Beide Fassungen sind auf dieser neuen Blue Ray enthalten ebenso wie nun die ungekürzte Premierenfassung. Diese wurde farblich leicht an die beiden anderen angepasst, ist aber sonst unrestauriert mit Bildmängeln und gelegentlichen Tonaussetzern. Wer kommt auf solche Ideen? Nun hat man – wissenschaftlich perfekt – den Film dreimal auf der DVD, kann aber keine der drei Versionen so richtig geniessen – was ja Sinn und Zweck einer solchen Veröffentlichung wäre. Als Bonusfeature ist eine Dokumentation von Gerd Koshofer über „Münchhausen in Agfacolor“ enthalten. Dieses Feature ist auch auf der 2004er DVD zu finden, denn auf diese Restaurierung, an der Koshofer seinerzeit beteiligt war, bezieht sich die Doku. Man gewinnt also noch den Eindruck, die Farbrestaurateure der Murnau Stiftung wollten sich hier noch mit fremden Federn schmücken.
    Lange erwartet … ja … große Freude, Münchhausen nun in seiner ganzen Länge und seinem ruhigen Erzährhythmus nun sehen zu können. Es war höchste Zeit. Dennoch, der fade Beigeschmack in Bezug auf die Edition bleibt.

  4. Und noch ein Kommentar aus den Amazon Rezensionen:

    Der Film ist herrlich, wenn auch wegen der Bedeutungsschwere und Doppeldeutigkeit der Dialoge nicht so einfach zu kapieren. Über manche Sprüche müsste man stundenlang nachdenken. Zuviel für heutiges Publikum. Das Drehbuch von Erich Kästner hat eigentlich einen Erwachsenenfilm daraus gemacht. Wahrscheinlich ist deshalb schon von Anfang an daran rum geschnippelt worden. Deshalb gibt es auch 3 Versionen.

    Die 1.: die längste entspricht wahrscheinlich dem Film, den die Premierengäste 1943 zu sehen bekamen. Diesen hat man erst vor kurzem in einem Moskauer Archiv gefunden, leider in schlechtem Zustand. Auch nach der farblichen Restaurierung ist der Sehgenuss sehr bescheiden (schwache Farben, insgesamt sehr braun, unscharf) obwohl da erstmals seit ca. 70 Jahren einige in den späteren Versionen herausgeschnippelten Szenen zu sehen sind.

    Die 2. Version ist der Film, wie man ihn eigentlich kennt. Aufwändig restauriert und sowohl Bild als auch Ton gut. Leider ist das Original-Negativ dieser Version nicht mehr existent und deshalb wurde es von Kopien erstellt. Es ist nicht sehr scharf und die Farben sind zwar reichhaltig, aber durchgehend etwas braun. Schade.

    Die 3. Version: Eine Version, die von einem noch existenten Original-Negativ stammt, der sogenannten Export-Variante. Dieser Film enthält nicht die besten Takes, manchmal schaut ein Schauspieler etwas belämmert in die Kamera, manchmal ist der Kamerawinkel schlechter oder die Kamera wackelt. ABER, das merkt man ja nur im direkten Vergleich. Denn diese Variante hat wunderbare Farben, es ist traumhaft und zudem über weite Strecken knackescharf. So also war Agfacolor wirklich. Alles sieht aus, als hätte man ein Ölgemälde zum Leben erweckt. Nach Breitwand und 3D-Filmen könnte man ja mal etwas in Agfacolor neu drehen. Aber leider geht das ja nicht mehr. Weil die Murnau-Stiftung diese Version aufgrund der inhaltichen Mängel minderwertiger empfindet hat man nicht den selben Aufwand bei der Restaurierung betrieben wie in der zweiten Variante. Deshalb sind noch viele Blitze und Flecke zu sehen, teilweise ist der Ton zu leise. Hier gibt es noch erhebliches Potential. Trotzdem ist es für mich die beste Variante, denn sie sieht super-toll aus auch auf großen Fernsehern. Ich gebe zu, manchmal hatte ich Pippi in den Augen.

    Warum man es übers Herz brachte, das stark abgenutzte Original-Negativ der bekannten Variante 2 zu entsorgen (das war erst ca. 1978!) zeigt leider, wie mit alten Filmen in Deutschland umgegangen wird. Heutzutage mit der modernen Digital-Technik hätte man diesen wahrscheinlich wieder restaurieren können und hätte bestmögliche Bildqualität UND inhaltlich die besten Szenen. Auch weit jüngere Filme wie Die unendliche Geschichte, oder die beiden Loriot Filme habe ich im Fernsehen schon in lausiger Bildqualität gesehen. Zum weinen ist das. Deshalb ein Hoch auf die Murnau-Stiftung, die versucht zu retten, was noch zu retten ist.

  5. ich nehm alle 3 versionen – man gönnt sich ja sonst nichts 🙂
    herzlichen dank für die mühen!


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